Das sind Bilder von der Plätzmühle

Das war für sehr
viele Biker "der" Treffpunkt am Sonntag. Er liegt (lag) in einem
Tal im Bergischen Land bei Darbringhausen. "Lag" deshalb, weil dieses Tal heute zu einer Talsperre
geflutet wurde. Es war eine wunderschöne Zeit, die wir dort verbringen konnten. Links im
Bild eine nette Kaffeerunde. Rechts die Vorbereitung zur Heimfahrt.
Auf
dem Weg zur Plätzmühle liegt eine damals berühmte
"Zuschauerkurve". Diese wurde immer wieder zur Vermessung mit der
Nase herangezogen, wenn es einer genauer wissen wollte, wie denn die
Beschaffenheit des Asphalts an diesem Tag wohl sei. Da gab es dann immer
ausreichend "Zuschauer", die die erstellten Messergebnisse mit
Beifall bestätigten, wie man links sieht. Dort war früher jeden Sonntag eine
Attraktion angesagt oder irgend etwas los.

Auch ich bin dort immer gerne durch die Kurve geknallt, bis
die Funken flogen (siehe Bild links und rechts). Ich konnte aber von meiner
Seite nichts zu den Ergebnissen der "Nasenvermessungen" beitragen. War
vielleicht auch besser so - für mich und die Maschine.
Leider ist da heute nichts mehr los aus dem oben genannten Grund. Es war aber eine schöne Zeit und ich werde sie zumindest mit etwas Wehmut in allerbester Erinnerung halten.

Natürlich haben
wir dort auch viele andere Biker kennen gelernt und auch Freundschaften geknüpft. Einige
Interessierte kamen mit dem Auto, oder die Maschine war gerade in "Arbeit"
(Folgen eines Crash's oder Umbauten, Restaurationen etc). Die wöchentlichen
Fahrten zur Plätzmühle waren schon fast Kult und alle haben sich schon die
ganze Woche darauf gefreut.
Es war eine wunderbare Zeit, besonders an der sehr schön gelegenen und äußerst
beliebten Plätzmühle. Auch daran denke ich heute noch mit Wehmut zurück.
Auch der unvergessliche und geglückte Versuch, mit meiner damaligen CB750
eine Startspur statt einer Bremsspur auf den Asphalt zu legen wird mir immer
in Erinnerung bleiben. Das hatte auch was mit den damaligen Dragstern zu
tun, zu denen ich eine Zeit lang Kontakt hatte.
Auch das war eine kurze, aber heiße Zeit. Die CB 750 auf 1150 cm³ aufgebohrt und mit zwei Weberdoppelvergasern und einer extremen Nockenwelle und verschärften Kolben auf deftige 180 PS zu trimmen. Die Probefahrten damit haben mir schon damals gezeigt, was heute eine Hayabusa vermittelt. Leider habe ich davon außer einem alten Teilekatalog keinerlei Bilder.

Auch das
gab's schon mal. Bei unsachgemäßem Abstellen der Maschinen gab's ungewollt die ersten Versuche
zum Aufstellen des Weltrekords zum heutigen "Dominoday", aber mit ganz anderen
Kalibern. Da kam richtig "Freude" auf!
Das hat sich aber so nicht durchgesetzt. War wohl doch zu teuer, oder die Leute wollten ihre zu "Dominosteinen" gewordenen Bike's nicht mehr stiften. Kann man ja auch verstehen.